Freiburg im Breisgau – Reisetipps für Singles und Familien

Wenn Sie glauben, das Klappern von Pferdehufen und das Klirren von Ritterschwertern gepaart mit dem Stimmengewirr von vielen sonnenhungrigen Menschen zu hören, dann könnten Sie sich in Freiburg im Breisgau befinden. Freiburg liegt im Südwesten und zählt mit 1740 Sonnenstunden als sonnigste Stadt Deutschlands. Die Universitätststadt ist neben ihres milden Klimas durch ein, von kleinen Bächen durchflossenes, mittelalterliches Stadtzentrum sowie das gotische Freiburger Münster mit seinem 116 m hohen Turm bekannt.

Mit dieser wunderbaren Mischung aus erlebter Geschichte sowie modernen und urbanen Flair begeistert die Schwarwaldmetropole jährlich Millionen Touristen aus nah und fern. Was liegt also näher, als einen Städtetrip nach Freiburg zu planen. Wir haben die wunderschöne Stadt im Tal der Dreisam einmal persönlich erkundet und mit einen Ausflug in den an Freiburg angrenzenden Schwarzwald verbunden.

Wie nach Freiburg reisen?

Freiburg im Breisgau ist viel näher, als Sie glauben. Egal ob Sie mit dem Flugzeug, Auto, Wohnmobil, Bus oder Bahn anreisen, aufgrund der geografischen Lage im Südwesten Deutschlands, ist Freiburg aus allen Himmelsrichtungen sehr gut zu erreichen. Große Städte wie Mülhausen im Elsass, Basel, Straßburg, Zürich, Karlsruhe und Stuttgart sind von der Universitätsstadt am Rande des Schwarzwaldes nur unweit entfernt.

Nach Freiburg mit dem Flugzeug

Freiburg wird von großen nationalen und internationalen Flughäfen angeflogen. Während es beim EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg einen direkten Zubringer durch durch einen AirportBus gibt, erreichen Sie Freiburg von den Flughäfen Frankfurt, Stuttgart und Zürich mit dem ICE. Flugzeuge bis 10 Tonnen starten und landen direkt am Messegelände auf dem Freiburger Verkehrslandeplatz.

Weitere Flughäfen in unmittelbarer Nähe sind:

  • Flughafen Straßburg (Aèroport international Strasbourg) ca.60 km von Freiburg entfernt etwas südlich von Straßburg gelegen (bei Entzheim)
  • Flughafen Karlsruhe-Baden (Baden-Airpark) ca. 100 km nördlich von Freiburg bei Baden-Baden

Entspannt mit der Bahn nach Freiburg reisen

Wenn Sie ein paar Tage oder ein Wochenende in Freiburg planen, empfehlen wir Ihnen eine entspannte und stauffreie Anreise mit der Bahn.

Die beste Bahnverbindung nach Freiburg im Breisgau führt über Mannheim, von wo Sie mit dem ICE eine Fahrzeit von zwei Stunden und ab Frankfurt am Main drei Stunden einplanen müssen. Die Züge aus dem Südosten, wie z. B. München müssen zunächst bis Mannheim und fahren von dort weiter nach Süden. Sollten Sie aus Hamburg oder Berlin anreisen, so benötigen für die Fahrt mit der Bahn knapp sechs Stunden.

Mit dem Auto nach Freiburg

Freiburg im Breisgau erreichen Sie mit dem Auto am besten über die Bundesautobahn A5 zwischen Karlsruhe und Basel. Wir empfehlen Ihnen sich an das städtische Parkleitsystem zu halten und am besten den Altstadtbereich zu meiden.

Klima und beste Reisezeit Freiburg im Breisgau

Das Klima in Freiburg im Breisgau ist warm und gemäßigt. Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 11,4 Grad Celsius. Im Januar liegt die niedrigste Durchschnittstemperatur bei 1,4 Grad Celsius. Wir hatten bereits ewähnt, dass Freiburg als die sonnigste Stadt Deutschlands gilt. Trotzdem gibt es das ganze Jahr über deutliche Niederschläge, so dass selbst der trockenste Monat noch hohe Niederschlagsmengen aufweist.

Der wärmste Monat im Jahr ist der Juli mit 19,7 Grad Celsius. Im Jahresdurchschnitte fallen 879 mm Niederschlag. Dabei gibt es den geringsten Niederschlag im Februar, wo die Niederschlagsmenge 51 mm beträgt.

Für eine Städtereise nach Freiburg ist die beste Reisezeit von März bis November. Mit einer Durchschnittstemperatur von 11,4 °C ist die Stadt Freiburg eine der wärmsten Großstädte in Deutschland. Während in den Monaten April, Mai und Juni in Freiburg mit größeren Niederschlägen zu rechnen ist, gelten Sommer und Herbst als trocken.

Wie war das mit den Pferden und Rittern?

Freiburg im Breisgau hat eine lange Geschichte. Im Jahr 2020 feierte Freiburg seinen 900. Geburtstag. Die ersten Erwähnungen stammen aus dem Jahre 1008. Um 1091 wurde am Schlossberg das Castrum de Friburch, die heutige Ruine Leopoldsburg, von Herzog Bertold II. errichtet. Die Siedlung am Fuße des Schlossberges erhielt im Jahr 1120 das Marktrecht und Stadtrecht. Die Stadt und ihre Umgebung waren von da an immer wieder Schauplatz großer, historischer Schlachten. Die Stadt wechselte zudem mehrmals in ihrer Geschichte die Besitzer.

Sehenswürdigkeiten in Freiburg , die man gesehen haben sollte

Die Schwarzwaldmetropole bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, so dass wir in unseren Freiburger Reisetipps nur die wichtigsten aufzählen möchten.

Freiburger Münster

Im Jahr 1200 begann der Bau des Freiburger Münsters, welches erst im Jahr 1513 vollendet wurde. Das Münster ist eine römisch-katholische Kirche und gilt als das Wahrzeichen Freiburgs. Aufgrund seiner über 300 Jahre langen Bauarbeiten können Sie beim Freiburger Münster Baustile mehrer Epochen finden. Diese finden sich auch in den Glasfenstern des Münster wieder. Sie beginnen in der Romantik, führen über die Gotik und enden schließlich in der Zeit  der Spätgotik.

Trotz der vollständigen Zerstörung des Münsterplatzes im 2. Weltkrieg blieb wurde Freiburgs Münster nahezu unzerstört.

Das imposanteste am Freiburger Münster ist sein 116 m hoher gotische Turm, welcher noch im Mittelalter seine Vollendung fand. Aufgrund der langen Bauzeit gab es auch beim Turm zwei Bauabschnitte und einen stilistischen Bruch, welcher in der unteren und oberen Hälfte des Turmes sichtbar wird. Der Turm des Münsters besitzt auch eine Aussichtsplattform, welche sich in 70 m Höhe befindet.

Mehr über die Geschichte vom Freiburger Münster können Sie bei einer Stadtführung erfahren, bei der auch ein Besuch des Münsters auf dem Programm steht.

Freiburger Münster mit 116m hohen Turm

Münstermarkt

Rund um das Freiburger Münster findet täglich, außer Sonntag, auf dem Münsterplatz der Münstermarkt statt. Auf dem Markt bieten 100 Marktstände eine bunte Mischung von frischem Obst und Gemüse, herrlichen Blumen, Produkten von regionalen Bauern und Kunsthandwerk an.

Münsterplatz größter Platz in Freiburger Altstadt

Münsterplatz

Freiburger Bächle

Wer sich in Freiburg aufhält sollte sich in Acht nehmen. Wer in eins der Freiburger Bächle fällt, der muss nach dem Volksmund einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten.

Quelle: Volksmund

Wenn Sie beim Bummel durch die Freiburger Altstadt nicht aufpassen, holen Sie sich schnell nasse Füsse in den „Bächle“ holen. Die kleinen Wasserkanäle, welche auch „Bächle“ genannt werden, durchziehen mit einer Länge von 15 Kilometern die Altstadt. Die Freiburger Bächle bekommen ihr Wasser aus der Dreisam und wurden im Mittelalter angelegt. Zur damaligen Zeit dienten Sie zur Wasserversorgung der Bewohner, Brandbekämpfung und Straßenreinigung. Im Sommer sind die Freiburger Bächle bei Kindern und Erwachsenen gleichfalls beliebt. Neben ihrer Rolle als beliebtes Fotomotiv, bieten sie den Touristen Abkühlung beim Stadtbummel.

Bächle sind ein Wahrzeichen Freiburg

Die Freiburger Bächle sind ein auffälliges Wahrzeichen in der Innenstadt von Freiburg

Historisches Kaufhaus

Ein beliebtes Freiburger Fotomotiv neben dem Münster ist das Historische Kaufhaus am Münsterplatz. Das Gebäude wurde im Jahr 1520 erbaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und verändert. So wurde beispielsweise im Jahr 1550 der Balkon angebaut. Das Historische Kaufhaus zählt zu den beeindruckendsten Häusern in  Freiburgs. Bis ins 19 .Jahrhundert war es das Gebäude der Sitz der städtischen Markt-, Zoll- und Finanzverwaltung.

Wunderschön geschmückt und mit einer auffallend roten Fassade versehen, war es Freiburgs erstes kommunales Kaufhaus. Hinter den großen Fenstern in der ersten Etage befindet sich der Kaisersaal. Er handelt sich dabei um den größten Saal des Kaufhaus, welcher heute noch genutzt wird.

Das Historischen Kaufhaus verzieren habsburgische Skulpturen und Wappen, welche von Hans Sixt von Staufen angefertigt wurden. Die Skulpturen von Kaiser Maximilian I., seinem Sohn König Philipp den Schönen sowie dessen Söhne, den Römischen Kaiser Karl V. und den Römischen König sowie späteren Kaiser Ferdinand I. befinden sich an der Voderseite und bezeugen die enge Verbindung zu Österreich.

Freiburg Historisches Kaufhaus am Münsterplatz

Freiburgs Historisches Kaufhaus am Münsterplatz

Konviktstraße

Wenn man eine Stadt als Tourist besucht, bricht man normalerweise alle Rekorde, was die zurückgelegten Kilometer betrifft. So kann es auch in Freiburg passieren, denn die Freiburger Altstadt und besonders die Konviktstraße sind ein Paradies für Flanierer. Die Konviktstraße wurde nach der Bombardierung im zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre neu aufgebaut und saniert. Heute findet man in der ehemaligen Handwerkstraße viele kleine Boutiquen und einladende Restaurants und Cafés. Zwischen den mittelalterlichen Häusern wächst Blauregen. Wie eine Girlande verbindet die Pflanze die beiden Straßenseiten und blüht im Frühjahr und Frühsommer in wunderschönem Lila, begleitet von anziehendem Duft.

Martinstor und Schwabentor – die alten Stadttore in Freiburgs Altstadt

Die einstige Stadtmauer um die Freiburger Altstadt stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Von der Existenz der einstigen Wehranlage zeugen von den ehemals 5 Toren heute nur noch zwei Stadttore: Martinstor und Schwabentor.

Martinstor im Südwesten Freiburgs

Blick auf das Martinstor

Augustinerplatz

Wenn Sie in Freiburg spazieren gehen, kommen Sie auf alle Fälle auch am Augustinerplatz vorbei. Er ist einer der schönsten Plätze Freiburgs und befindet sich südlich vom Münsterplatz. Der Augustinerplatz ist besonders in den warmen Sommermonaten ein beliebter Freiburger Treffpunkt von jung und alt. In seiner Nachbarschaft befinden sich Museen, Cafès und Restaurants, welche zum Verweilen einladen.

Augustinerplatz ist in Freiburg ein beliebter Treffpunkt

Der Augustinerplatz ist bei jung und alt ein beliebter Freiburger Treffpunkt

Fischerau und Gerberau

Ebenfalls in der Freiburger Altstadt und ebenso einladend ist „Klein Venedig“. Es handelt sich dabei um das Gebiet um den Gewerbekanal zwischen den Straßen Fischerau und Gerberau, welches von den Freiburgern liebevoll so genannt. Hier finden Sie ebenfalls nette, kleine Cafés, Galerien und Kunsthandwerksläden. Früher waren es hier viele Handwerksbetriebe, die das Wasser des Flusses Dreisam für ihre Arbeit benötigten.

Fischerau in Freiburg im Breisgau

Fischerau

Colombischlössle – Villa Colombi

Im Colombipark in der Altstadt von Freiburg befindet sich das Colombischlössle oder auch Villa Colombi, welches für die Gräfin Maria Antonia Gertrudis von Zea Bermudez y Colombi als Witwensitz erbaut wurde.

Die herrschaftliche Villa fand im Jahr 1859 auf  der im Jahr 1745 geschleiften Festung, Bastion Saint Louis, ihren Platz. Zu diesem Zweck wurde das Grundstück, welches ursprünglich ein Teil der Freiburger Stadtbefestigung war, um 15 Meter aufgefüllt und zu einem Park umgestaltet.

Mit dem Entwurf der historschen Villa wurde der Freiburger Archtitekt Georg Jakob Schneider beauftragt, welcher sich bei seinen Plänen zum Bau der Villa am gotischen Tudorstil des mittelalterlischen Englands inspirieren ließ. Der Garten des Colombischlössle verzaubert seine Besucher mit Blumenbeeten, Skulpturen und Sprinbrunnen und läßt sie die Zeit vergessen. Südlich der Villa Colombi erinnert ein kleiner Weinberg an den damaligen Weinbau, welcher hier betrieben wurde.

Heute ist im Colombischlössle das Archäologische Museum untergebracht. Seit dem Jahr 2003 zählt das Colombischlössle und der Colombipark als Kulturdenkmal.

Freiburgs Colomischlössle ist Kulturdenkmal

Colombischlössle Vorderansicht

Freiburg Schlossberg

Wer gern aktiv unterwegs ist, der sollte unbedingt dem Weg auf den Freiburger Schlossberg folgen. Das Naherholungsgebiet liegt mitten in der Stadt und ist etwa 450 Meter hoch gelegen. Von hier können Sie den wunderbaren Ausblick auf die Stadt und Freiburgs Umgebung genießen. Wer nicht mehr gehen mag, kann auch die Schlossbergbahn nehmen und ist in ungefähr drei Minuten auf dem Berg.

Alt, jung, nachhaltig – die Universitätsstadt heute

Freiburgs Universität ist eine der ältesten in Deutschland. Mit ihren 30.000 Studierenden bei 230.000 Einwohnern bringt sie das junge Leben und das urbane Feeling in die Stadt. Sobald die Sonne scheint, und die scheint in Freiburg bekannterweise sehr oft, füllen sich die Straßen und Gassen der Stadt und sorgen für reges Treiben.

Da das sogenannte „Gebbl“, ein altes, heruntergekommenes Fahrrad, zur studentischen Grundausstattung gehört, gilt Freiburg als sehr fahrradfreundliche Stadt. Das ca. 500 Kilometer lange Radverkehrsnetz ist einer der Grundsteine für die gelebte Umweltpolitik in Freiburg. Die Stadt, die oft auch als Umwelthauptstadt Deutschlands bezeichnet wird, hat ein langfristiges Konzept in den Bereichen Umweltpolitik und Nachhaltigkeit entwickelt. Gepaart mit dem ausgeprägten Umweltbewusstsein der Bewohner kann sich die nachhaltige Stadtentwicklung sehen lassen.

Was macht Freiburg so besonders?

Von allen Städten, die ich auf der Reise bisher sah, gefällt mir Freiburg im Breisgau am besten.

Zitat: Charlotte von Schlegel (1764 -1839), deutsche Literaturkritikerin, Schriftstellerin der Romatik, 1818 Brief an ihren Mann Friedrich Schlegel

Es ist die oben genannte Mischung, welche für Freiburgs Flair ausmacht. Auch Sie können es spüren, wenn Sie diese Stadt mit offenem Gemüt erkunden. Die Freiburger behaupten überzeugt, dass Freiburg im Breisgau für jeden und jede etwas zu bieten hat.

Freiburg für Geschichtsinteressierte

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das Freiburger Münster, dessen Bau im Jahr 1200 begonnen und nach über 300 Jahren beendet wurde. Das gotische Bauwerk mit seinem 116 Meter hohen Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Münster ist Maria geweiht und trägt daher den Beinamen „Unserer lieben Frau“. Den Turm des Münsters kann man über mehr als 300 Stufen besteigen. Von oben bietet sich ein wunderbarer Ausblick über die Stadt bis zum Schwarzwald und zum Kaiserstuhl.

Freiburg für Kinder

Ein weiteres unumstrittenes Wahrzeichen von Freiburg sind die Bächle, welche auf einer Länge von mehr als 15 Kilometer durch die Altstadt verlaufen. Bächle sind künstlich angelegte Wasserläufe, die durch das Wasser der Dreisam gespeist werden. Während früher die Bächle für die Wasserversorgung der Einwohner dienten, sind sie heute eine Touristenattraktion und ein beliebtes Fotomotiv. Im Sommer, wenn die Füße vom Flanieren eine Pause brauchen, dienen die Bächle auch oft gerne als Abkühlung.

Aber Achtung! Passen Sie auf, dass Sie nicht in die Bächle fallen! Einer Legende nach, ist das ein Zeichen, dass die betroffene Person eine Freiburgerin oder einen Freiburger heiraten wird.

Ein absolutes Highlight, wenn Sie Freiburg mit Kindern besuchen, sind die sogenannten Bächleboote. Die Boote können von kleinen und großen Kapitänen durch die Stadt geschippert werden können.

Aber nicht nur die Bächle sind eine Attraktion für Kinder. Der Mundenhof bietet seinen Besuchern eine Mischung aus Natur- und Tiererlebnis und den Kindern eine willkommene Abwechslung zur Stadtbesichtigung.

Essen und Trinken in Freiburg

Wer viel erkundet, der braucht auch Pausen. Auch auf dieser Ebene hat Freiburg viel zu bieten. Besonders hervorzuheben ist die Markthalle, welche ebenfalls in der Altstadt gelegen ist. In diesem ebenfalls historischen Gebäude wurde früher die Freiburger Zeitung gedruckt. Heute können Sie in der Markthalle regionale und internationale Köstlichkeiten genießen.

Woran Sie auf keinen Fall vorbeigehen sollten, ist ein weiteres kulinarisches Wahrzeichen Freiburgs. Die „Lange Rote“: Die Freiburger Marktwurst wird seit dem Jahr 1949 am Münstermarkt angeboten und stellt die Freiburger vor eine Glaubensfrage. Isst man die Grillwurst „mit oder ohne Zwiebel“ – da scheiden sich die Geister der Einheimischen.

Kulinarisch hat Freiburg neben der „langen Roten“ aber auch eine enorme Bandbreite an Gasthäusern und Restaurants zu bieten. Der französische Einfluss zieht sich wie ein roter Faden durch die badische Küche – angefangen beim Flammkuchen bis hin zur Sterneküche mit französischen Akzenten.

Auch Bierliebhaber kommen in Freiburg definitiv auf ihre Kosten, obwohl die Gegend eher vom Wein beeinflusst ist. Auf der einen Seite findet man in Freiburg viele Biergärten, wie den Feierling Biergarten oder den Kastaniengarten, auf der anderen Seite hat die Stadt auch in Sachen Craftbeer einiges zu bieten. Neben dem Braukollektiv Freiburg, das seit 2013 frischen Wind in die Freiburger Bierszene bringen, sind noch die Bierhandlung und die Craft Beer Lodge erwähnenswert. Beide haben ein reichhaltiges Sortiment an nationalen und internationalen Craft- und Kreativbieren im Angebot.

Restaurants in Freiburg im Breisgau

Freiburg bieten ein vielseitiges Angebot an Restaurants, Bars, Kneipen und Cafés.

Was kann man in Freiburg bei Regen machen?

Auch wenn Freiburg die sonnigste Stadt in Deutschland ist, kann es natürlich auch regnen. Wenn es draußen regnet starten Sie einfach den Tag mit einem ausgedehnten Frühstück in einem von Freiburgs kleinen gemütlichen Cafès oder Restaurants.

Auch an grauen Regentagen zeigt Freiburgs historische Altstadt ihr besonderes Flair und bietet zahlreiche Motive für Fotografen. Wie wäre es mit einem gemütlichen Bummel durch die kleinen Gassen und ein Besuch der kleinen Lädchen, Boutiquen und Delikatessengeschäfte?

Aber auch ein Besuch in Freiburgs kleinen und interessanten Museen können wir sehr empfehlen. So bietet beispielsweise das Augustinermuseum eine beeindruckende Kunstsammlung vom Mittelalter bis zum Barock sowie Malerei aus dem 19. Jahrhundert. Weiteres Schlechtwetterprogramm hat zum Beispiel auch das Museum für Neue Kunst oder das Planetarium von Freiburg zum Besichtigen aufbereitet.

Ausflugsziele um Freiburg

Auch Freiburgs Umgebung haben wunderschöne Ausflugsziele, welche wir Ihnen kurz vorstellen möchten.

Beliebtes Ausflugsziel Schauinsland bei Freiburg im Breisgau

Der Schauinsland

Der Schauinsland

Mit einer Höhe von 1.284 Metern erhebt sich Freiburgs Hausberg „Schauinsland“. Der Berg der Windbuchen befindet sich 15 Kilometer in südöstlicher Richtung vor den Toren der Stadt. liegt. Während der Fahrt zum Gipfel überwindet die Schauinslandbahn auf einer Länge von 3.600 Metern einen Höhenunterschied von 746 Metern. Von der Gondel aus schauen Sie über die Rheinebene, den Kaiserstuhl bis zu den Vogesen.

 

Kaiserstuhl Urlaub - Tipps Wandern und Genießen

Kaiserstuhl

Zwischen Schwarzwald und Vogesen weithin sichtbar, ragt aus der Oberrheinebene ein Mittelgebirge mit vulkanischen Ursprungs hervor . Es handelt sich hier um den Kaiserstuhl, welcher vor vor ca. 16 Millionen Jahren entstand, als sich der Oberrheingraben absenkte. Dabei trat an der Bruchstelle Magma aus dem Erdinnern und formte diese „Felseninsel“, mit einer Fläche von rund 100 Quadratkilometern.

Der Kaiserstuhl gehört aufgrund seiner Lage und einer bis zu 20 Metern hohen Lößschicht zu einem der besten Weinanbaugebiete in Deutschland. Die Weine aus den Weinbaugemeinden Achkarren, Bötzingen, Eichstätten und Ihringen haben weit über Baden-Württembergs Grenzen einen guten Ruf.

Seine reizvolle Umgebung und zahlreiche Wanderwege machen den Kaiserstuhl zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen und Aktivurlauber. Aber auch Genießer kommen bei einem Kaiserstuhl Urlaub voll auf ihre Kosten.

Von der Stadt Freiburg ist der Kaiserstuhl nur 30 Kilometer entfernt, so dass Sie ihn auch bequem mit der Breisgau-S-Bahn erreichen können. Mit dem Auto oder der Höllentalbahn benötigen Sie 1 bis 1,5 Stunden, um in den Hochschwarzwald zu kommen. Hier erwarten Sie viele bekannte Orte, wie Titisee, Hinterzarten, Feldberg und Schluchsee.

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.