Sichere Elektrizität im Garten

Es gibt so viele zauberhafte Dinge, die den eigenen Garten in eine Oase der Entspannung, der Gemütlichkeit und der Geselligkeit verwandeln können – und so einige davon benötigen Zugang zu Stromquellen. Von Lampen und Lichterketten hin zu Musikboxen, Kameras oder praktischer Maschinerie wie automatische Gartenbewässerung, elektrische Sonnenschirme, Elektrogrill und Wasserelementen für Dekoration oder Teichen. Dabei reichen die ein oder zwei standardisierten Außensteckdosen an den Hauswänden bei Weitem dafür nicht aus, sondern können zusätzlich für unschönen Kabelsalat im Grünen sorgen.

Stromkabel Garten verlegen

Sicher Stromkabel im Garten verlegen

Die sicherste Art und Weise, wie Stromkabel und Anschlüsse im Garten verlegt werden können, ist im Allgemeinen unterirdisch. Dies benötigt leider so einiges an Arbeit – resultiert dafür aber in langanhaltenden und sicheren Leitungen, die gut verpackt für Jahre den Wetter- und Naturbedingungen trotzen und funktionieren werden. Besonders für größere und feste Installationen im Garten lohnt es sich, in unterirdische Kabel zu investieren, um die Außenanlagen bequem auch weiter entfernt vom Haus mit Strom versorgen zu können.

Einfach im Garten Stromkabel verlegen

Auch wenn eine komplexere Installation besser den Fachkräften überlassen wird, ist das einfache Verlegen auch für tatkräftige Selbermacher machbar. Um die Erdkabel vor Nässe, Rost und Kälte bestmöglich zu schützen, sollten sie mindestens 60 Zentimeter tief und mithilfe von Leerrohren vergraben werden. Es bedarf also so einiges an Planung und wird – im Idealfall! – bereits bei der Erstellung des Gartens eingebaut. Anstelle von Erde sollten die Kabelrohre selbst von Sand umgeben sein, eine zusätzliche Kabelhaube und Warnband aufweisen und erst dann mit der Erde wieder aufgefüllt werden. Und das wäre der einfache Schritt!

Stromkreise im Garten sollten stets vom Stromkreis des Hauses selbst abgekapselt sein, um im Notfall größere Schäden vermeiden zu können. Diese komplexeren Elektroinstallationen sollten immer von Elektrikern durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und korrekte Materialien und Anschlüsse verwendet werden. Aber der Aufwand lohnt sich!

Bei kleineren und saisonalen elektronischen Gerätschaften kann es manchmal allerdings auch ausreichen, die Kabel oberirdisch zu belassen – allerdings sind die Hürden, die überwunden werden müssen, dieselben wir bei der unterirdischen Installation: Wetterbedingungen. Nässe ist nicht nur höchst schädlich für die Kabel selbst, sondern eine wahnsinnige Gefahrenquelle:

Kein direkter Kontakt Strom Feuchtigkeit

Und obwohl wesentlich kosteneffizienter, sind überirdische Kabel gleichfalls kurzlebiger und ungeschützt anfälliger für die Witterung. Wir empfehlen auch hier das Verstecken durch Kabelrohre oder Kabelabdeckungen, um sowohl Stolperfallen zu vermeiden, Langlebigkeit zu garantieren, als auch den Augenschmaus des Gartens nicht durch verlegte Kabel zu mindern.

Kabel oberirdisch verlegen

Beim Verlegen der oberirdischen Kabel sollte ebenfalls eine genaue Planung durchgeführt werden: wie kann das Kabel am besten verlaufen, um möglichst ungesehen seinen Weg durch das Grün zu schlängeln? Beachten Sie vor allem auch den Weg vom Rasenmäher.

Solarlampen als Alternative

Als Alternative bieten sich für mittlerweile viele Gerätschaften auch Solarenergie an. Vor allem Lampen kommen heutzutage mit Akkus und eingebauten Solarzellen (viele sogar mit Bewegungsmelder!), die unkompliziert dafür sorgen, dass sie autonom und unabhängig von einer Stromquelle angebracht werden können. Sollte Ihr Garten also angenehm viele Sonnenstunden und in Richtung Süden ausgerichtet sein, empfehlen wir selbstverständlich herzlichst die ökonomischste aller Varianten.

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