Auswandern nach Kambodscha

Sie möchten nach Kambodscha auswandern? Kambodscha gilt immer noch als Geheimtipp unter den Auswanderungsländern. Das Land in Südostasien wird zunehmend attraktiver für alle jene Menschen, denen Thailand zu teuer, zu westlich und zu überlaufen ist. Das tropische Klima, niedrige Lebenshaltungskosten sowie gute Einwanderungsbedingungen machen Kambodscha zu einem interessanten Ziel für Auswanderer und Rentner. Andreas Stöcker ist 2007 nach seinem Thailand Urlaub direkt nach Kambodscha ausgewandert. Heute lebt der gebürtige Berliner in Sihanoukvill. Wir haben den deutschen Unternehmer & Kambodscha-Experten getroffen und mit ihm über das Auswandern nach Kambodscha gesprochen.

Inhaltsverzeichnis

Auswandern nach Kambodscha

Wie bereits erwähnt, ist das Königreich Kambodscha kein typisches Einwanderungsland. Trotzdem haben sich in den letzten Jahren eine Vielzahl Menschen aus allen Ländern der Welt hier niedergelassen.

Die häufigsten Gründe, warum Menschen nach Kambodscha auswandern sind:

  • relativ unkomplizierte Aufenthaltsbedingungen (Visum & Arbeitsgenehmigung)
  • freundliche Menschen
  • reichhaltige und oft noch unberührte Natur
  • tropisches Monsunklima
  • allgegenwärtige stressfreie Atmosphäre
  • niedrige Lebenshaltungskosten
  • günstige Mieten
  • geringe Steuersätze.

Kambodscha bietet Auswanderern in ländlichen Gegenden die Möglichkeit, ganz ruhig und entspannt zu leben. Oder an Orten wie die Hauptstadt Phnom Penh und die Tempelstadt Siem Reap in das quirlige Leben südostasiatischer Großstädte einzutauchen.

Egal für welche Region Kambodschas Sie sich entscheiden: Fast überall treffen Sie auf auf gastfreundliche Menschen, die Ausländer mit einem Lächeln willkommen heißen.

Was Sie jedoch in vielen Bereichen des Lebens in Kambodscha nicht finden werden, ist ein Standard, wie Sie ihn aus westlichen Industriestaaten oder dem Nachbarland Thailand kennen.

Der Grund dafür ist die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in den 1970er Jahren, während dem alle Intellektuellen und ein Drittel der Bevölkerung ermordet wurden sowie ein darauffolgender Bürgerkrieg. Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher daraus entstanden ist, macht sich bis heute bemerkbar. Dies ist auch einer der Gründe, warum Kambodscha immer noch zu den Entwicklungsländern zählt.

Phnom Penh Hauptstadt Kambodscha
Kambodschas Hauptstadt Phnom Pen bei Nacht

Fakten & Zahlen

Hauptstadt: Phnom Penh

Amtssprache: Khmer

Gesamtfläche: 181.040 km²

Einwohnerzahl: ca. 16 Millionen

Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner pro km²

Regierungsform: Parlamentarische Wahlmonarchie

Geografische Lage

Kambodscha ist ein Land in Südostasien mit Grenzen im Westen und Nordwesten zu Thailand, im Osten und Südosten an Vietnam und im Norden an Laos. Das Land unterteilt sich in 24 Provinzen und dem Sonderverwaltungsgebiet Phnom Penh.

Der Mekong ist der längste Fluss Südostasiens. Er fließt von Laos im Norden durch Kambodscha nach Vietnam im Südosten.

Zu Kambodschas Nachbarländern werden fast alle Grenzen durch Mittelgebirge gebildet, wogegen das Landesinnere aus fruchtbarem Tiefland besteht.

In Kambodscha befindet sich der größte Süßwassersee Südostasiens, der Tonlé Sap See. Dieser ist durch den Tonlé-Sap-Fluss mit dem Mekong verbunden. Seine Wasseroberfläche kann während der Regenzeit bis zu 16.000 km² erreichen.

Kampong Trach
Landschaft in Kampong Trach

Klima

Das Klima in Kambodscha ist landesweit tropisch-feuchtwarm. Es wird vom Monsun in zwei Jahreszeiten unterteilt. Durch kontinentale Nordostwinde wird bewirkt, dass von November bis März die etwas kühlere Trockenzeit herrscht.

Von April bis Oktober setzt durch den vom Meer kommenden feuchten Südwestmonsun die Regenzeit ein, in der 70 bis 80 % der jährlichen Niederschlagsmenge fallen. In der Regenzeit beträgt die Luftfeuchtigkeit mehr als 90 %, in der Trockenzeit weniger als 50 %.

Die Temperaturen sind aufgrund der Nähe zum Äquator das ganz Jahr über ohne große Schwankungen warm. Der heißeste Monat ist der April mit 30 °C, wobei tagsüber auch bis zu 40 °C erreicht werden können. Die kältesten Monate sind Dezember und Januar mit Durchschnittstemperaturen um die 26 °C.

Währung

Die offizielle Landeswährung in Kambodscha ist der Kambodschanische Riel (KHR). Dieser wird nur im lokalen Handel genutzt. In Großstädten und im Tourismus ist der US-Dollar die weitverbreiteste Währung Kambodschas.

Der aktuelle Wechselkurs kambodschanischer Riel (KHR) Euro liegt bei:

4.105 Kambodschanische Riel = 1 Euro

Religion

Etwa 93 % der kambodschanischen Bevölkerung sind Buddhisten und etwa 6 % sind Muslime. Hinzukommen etliche Naturreligionen, welche hauptsächlich von ethnischen Minderheiten in den Bergregionen an der Grenze zu Vietnam praktiziert werden.

Wie nennt man Leute die in Kambodscha leben?

Etwa 85 bis 90 % der in Kambodscha lebenden Volksgruppe sind Khmer. Der restliche Teil der Bevölkerung setzt sich aus kleineren Volksgruppen und Stämmen zusammen, die oft ihre eigenen Sprachen und auch ihre eigenen Religionen haben. Diese bezeichnen sich als Brao, Cham, Jarai, Kavet und Tampuan um nur einige zu nennen.

Warum auswandern nach Kambodscha?

Während die Einen wegen des tropisch warmen Klimas und der reichhaltigen Natur nach Kambodscha auswandern, tun es andere wegen der niedrigen Lebenshaltungskosten. Aber es gibt noch wesentlich mehr Vorteile, warum sich eine Auswanderung nach Kambodscha in das kleine südostasiatische Königreich lohnt.

Vorteile

Zum einen ist es die tolerante kambodschanische Gesellschaft, in der es keine Rolle spielt, welche Nationalität ein Mensch hat oder welcher Religion er angehört. Jeder Ausländer wird gleich freundlich behandelt, da man ihn in erster Linie als Mensch sieht. Zum anderen ist es die pragmatische, stressfreie Lebensart der Kambodschaner.

Als Auswanderer in Kambodscha können Sie relativ frei von gesellschaftlichen Zwängen leben. Wenn Sie ein gültiges Visum und gegebenenfalls eine Arbeitsgenehmigung vorweisen können, werden Sie auch von keiner kambodschanischen Behörde belästigt. All das trägt dazu bei, dass man ein weitestgehend selbstbestimmtes und entspanntes Leben führen kann.

Nachteile

Natürlich gibt es nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile, wenn Sie nach Kambodscha auswandern möchten. Hierzu zählen die besonders in ländlichen Gegenden schlechte medizinische Versorgung sowie das besonders für Auswanderer mit Kindern wichtige unzureichende Bildungssystem.

Auch das im Entwicklungsland Kambodscha noch viele Straßen mit Schlaglöchern oder ohne Fahrbahnbelag existieren, wird von manchen Auswanderer aus westlichen Ländern als Nachteil angesehen.

Hinzu kommt, dass ein großer Teil der Bevölkerung Kambodschas ein relativ niedriges Bildungsniveau besitzt. Dies kann es schwierig machen, für Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Wer sollte nach Kambodscha auswandern?

Eine Auswanderung nach Kambodscha kommt für alle Auswanderungswilligen in Frage, welche ein freies Leben unter tropischer Sonne inmitten von freundlichen Menschen bevorzugen. Dabei ist es von Vorteil, wenn Sie keine schulpflichtigen Kinder und schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen haben. Wer perfekte Lebensbedingungen und hohe westliche Standards in allen Bereichen sucht, sollte besser nicht als Auswanderungsland Kambodscha wählen.

Wie kann ich nach Kambodscha einwandern?

Ein langfristiger Aufenthalt ist nur mit einem Kambodscha Visum möglich. Hierfür stehen zwei Visa-Varianten zur Verfügung:

  • Business-Visum (Geschäftsvisum)
  • Retirement-Visum (Rentner-Visum)

Beide Visa-Varianten werden für maximal 12 Monate ausgestellt und können vor Ablauf immer um ein weiteres Jahr problemlos verlängert werden.

Das Business-Visum wird für Personen, die im Land entweder als Angestellte oder selbstständig tätig sind, vergeben. In diesem Fall ist es auch erforderlich, eine Arbeitsgenehmigung zu beantragen.

Um ein Retirement-Visum zu bekommen, ist die einzige Anforderung, dass man mindestens 55 Jahre alt ist.

Wer sich mindestens seit 7 Jahren im Land aufgehalten hat und die Landessprache Khmer in Wort und Schrift beherrscht, hat auch die Möglichkeit, die kambodschanische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Zusätzlich wird ein nicht öffentlich definierter Geldbetrag gefordert, dessen Höhe im Bedarfsfall bei den Behörden erfragt werden muss.

Insel Koh Tonsai -
Insel Koh Tonsai – Rabbit Island

Wo ist es in Kambodscha am schönsten?

Am schönsten ist es bekanntlich immer da, wo man sich am wohlsten fühlt. Für manche Menschen ist das eine Großstadt, für andere eher eine ländliche Gegend. Für Auswanderer, die Wert auf viel Natur legen, bieten sich zum Beispiel die Provinzen an den Grenzen zu Vietnam und Thailand mit ihren dschungelbewachsenen Bergen an. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass in vielen Gegenden die Infrastruktur nicht das bietet, was ein westlicher Auswanderer wahrscheinlich erwartet.

Kambodscha Top 10 Sehenswürdigkeiten

Den meisten Menschen ist Kambodscha durch seine weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat bekannt. Daneben hat das Land aber noch eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Angkor Wat Tempelanlage
Tempelanlage Angkor Wat „Die Stadt der Tempel“

Angkor Wat

Die Tempelanlage Angkor Wat (bedeutet „Stadt der Tempel“) ist der prächtigste und größte aller Angkor-Tempel. Sie ist das Wahrzeichen der Khmer sowie die wichtigste Touristenattraktion in Kambodscha. Der größte Tempel-Komplex der Welt wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts von König Suryavarman II. erbaut. Er ist aufgrund seiner Ausgewogenheit, Komposition und Schönheit eines der schönsten Monumente der Welt.

Bayon-Tempel

Der Bayon-Tempel ist Teil des weltberühmten Reiseziels Angkor und besteht aus einem Meer von über 200 massiven Steingesichtern, die in alle Richtungen schauen. Die lächelnden Gesichter, von denen viele glauben, dass sie ein Porträt von König Jayavarman VII. selbst oder eine Kombination aus ihm und Buddha sind, sind ein sofort erkennbares Bild von Angkor. Der Bayon wurde im 12. Jahrhundert von König Jayavarman VII. als Teil einer massiven Erweiterung seiner Hauptstadt Angkor Thom erbaut und befindet sich genau im Zentrum der Königsstadt.

Banteay Srei

Obwohl offiziell Teil des Angkor-Komplexes, liegt Banteay Srei 25 km (15 Meilen) nordöstlich der Hauptgruppe von Tempeln und wird daher oft als separate Kambodscha-Attraktion betrachtet. Der Tempel wurde 967 nach Christus fertiggestellt und besteht größtenteils aus rotem Sandstein, einem Material, das sich für die kunstvollen dekorativen Wandschnitzereien eignet, die noch heute deutlich sichtbar sind. Banteay Srei ist der einzige große Tempel in Angkor, der nicht für einen König gebaut wurde, sondern von einem der Berater von König Rajendravarman.

Koh Ker

Die Stadt Koh Ker im Norden Kambodschas war von 928 bis 944 nach Christus für eine sehr kurze Zeit die Hauptstadt des Khmer-Reiches. In dieser kurzen Zeit wurden einige sehr spektakuläre Gebäude und immense Skulpturen errichtet. Die Stätte wird von Prasat Thom beherrscht, einer 30 Meter hohen Tempelpyramide, die sich hoch über den umliegenden Dschungel erhebt.

Ein riesiger Garuda (eine mythische Kreatur, halb Mensch, halb Vogel), der in die Steinblöcke gemeißelt wurde, bewacht noch immer die Spitze, obwohl er jetzt teilweise bedeckt ist. Fast ein Jahrtausend lang dem Dschungel überlassen, war Koh Ker einer der abgelegensten und unzugänglichsten Tempelanlagen Kambodschas. Dies hat sich nun dank der jüngsten Minenräumung und der Eröffnung einer neuen Mautstraße geändert.

Kratie

Kratie ist eine kleine Stadt im Osten Kambodschas am Ufer des Mekong. Die Stadt wird von einem zentralen Marktplatz dominiert, welcher von alten französischen Kolonialgebäuden umgeben ist. Es gibt keinen Massentourismus, aber in der Hochsaison strömen viele Rucksacktouristen hierher. Es ist der Ort in Kambodscha, an dem man die seltenen Irrawaddy-Delfine sehen kann, die in immer geringerer Zahl im Mekong-Fluss leben. Man schätzt, dass es im oberen kambodschanischen Mekong-Gebiet nur noch zwischen 66 und 86 Delfine gibt.

Bokor Hill Station

Die Bokor Hill Station in der Nähe von Kampot wurde in den 1920er Jahren von den Franzosen als Rückzugsort vor der Hitze in Phnom Penh erbaut.

Silberpagode

Die Silberpagode befindet sich auf dem Gelände des Königspalastes in Phnom Penh und beherbergt viele nationale Schätze wie goldene und mit Juwelen besetzte Buddha-Statuen. Am bemerkenswertesten sind ein kleiner Baccarat-Kristall-Buddha aus dem 17. Jahrhundert (der Smaragd-Buddha von Kambodscha) und ein lebensgroßer goldener Maitreya-Buddha, der mit 9584 Diamanten besetzt ist. Die Innenwand des Innenhofs der Silberpagode ist mit einer farbenprächtigen und detaillierten Wandmalerei des Ramayana-Mythos geschmückt, die in den Jahren 1903 und 1904 von 40 Khmer-Künstlern gemalt wurde.

Tonlé Sap

„Kambodschas kleines Meer“, der Tonlé Sap ist der größte Süßwassersee in Südostasien und für Kambodscha von großer Bedeutung. Der See vergrößert und verkleinert sich dramatisch im Rhythmus der Jahreszeiten. Von November bis Mai, der Trockenzeit in Kambodscha, fließt der Tonlé Sap bei Phnom Penh in den Mekong. Wenn jedoch im Juni die heftigen Regenfälle des Jahres einsetzen, ändert sich die Strömungsrichtung des Tonlé Sap und es bildet sich ein riesiger See. Der Tonlé Sap ist die Heimat vieler ethnischer Vietnamesen und zahlreicher Cham-Gemeinschaften, die in schwimmenden Dörfern rund um den See leben.

Sihanoukville im Süden Kambodschas
Straßenszene in Sihanoukville

Sihanoukville

Die Küstenstadt Sihanoukville, die ein Mal ein beschaulicher Anlaufpunkt für Rucksacktouristen war, ist für westliche Besucher nicht mehr zu empfehlen. Der massenhafte Zuzug von chinesischen Investoren und Geschäftsleuten hat in den vergangenen Jahren aus der Stadt einen Beton-Dschungel aus Hotel-Casinos und hunderten Bauruinen werden lassen. Jedoch sind die der Küste vorgelagerten Inseln wahre Paradiese mit weißen Sandstränden, die vom Tourismus noch nicht überlaufen sind.

Preah Vihear

Preah Vihear ist ein Khmer-Tempel, der auf einer 525 Meter hohen Klippe in den Dângrêk-Bergen an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand liegt. Von allen Khmer-Tempeln hat er die spektakulärste Lage. Der größte Teil des Tempels wurde im 11. und 12. Jahrhundert während der Herrschaft der Khmer-Könige Suryavarman I. und Suryavarman II. errichtet. Er war dem Hindu-Gott Shiva gewidmet. Preah Vihear ist Gegenstand eines seit langem andauernden Territorialstreits zwischen Thailand und Kambodscha, bei dem 2009 mehrere Soldaten bei Zusammenstößen getötet wurden.

Benötige ich ein Visum für Kambodscha?

Wer sich im Königreich Kambodscha aufhalten möchte, egal ob kurz oder langfristig, benötigt ein Visum, welches man entweder online, in einer kambodschanischen Botschaft oder bei der Einreise erhalten kann.

Kann man in Kambodscha günstig leben?

Grundsätzlich kann die Frage, ob man günstig in Kambodscha leben kann, mit ja beantwortet werden. Aber wie bei anderen Auswanderungsländern, ist dies in erster Linie vom persönlichen Konsumverhalten anhängig. Wer zum Beispiel nicht auf importierte westliche Lebensmittel verzichten kann, wird feststellen, dass diese teilweise erheblich teurer sind als wie in ihren Herstellungsländern. Kauft man dagegen lokale Produkte auf einem Markt, wird die Haushaltskasse bei Weitem geringer belastet.

Einen erheblichen Preisunterschied im Vergleich zu Deutschland gibt es bei den Mietpreisen für Wohnraum. Die Miete für ein Haus mit  2 bis 3 Schlafzimmern in Kambodscha liegt zwischen 200 und 350 US Dollar im Monat. Ein 1-Zimmer Studio-Apartment kann man bereits für 150 US Dollar mieten.

Wer es exklusiver haben möchte, kann in einem der neu gebauten Komplexe ein vollmöbliertes Apartment mit 2 Schlafzimmern für 800 bis 1.000 US Dollar mieten. Oft sind diese Appartments auch mit Swimmingpool und Fitnessraum ausgestattet. Etwas höher als in den übrigen Landesteilen Kambodschas liegen die Mietpreise in der Hauptstadt Phnom Penh.

Der aktuelle Strompreis in Kambodscha liegt bei etwa 0,18 Euro/kWh.

Wo kann man Kambodscha Flüge günstig buchen?

Flüge nach Kambodscha können in einem Reisebüro oder auf den einschlägig bekannten online Portalen gebucht werden.

Wie viel kostet ein Taxi in Kambodscha?

Der Preis für eine Taxifahrt in Kambodscha wird nicht nach Kilometer abgerechnet, sondern als Pauschalpreis. Dazu sollte man wissen, dass es in Kambodscha nicht üblich ist, innerhalb eines Ortes mit einem Taxi zu fahren. Hierfür stehen allerorts Tuk Tuks zur Verfügung. Ein Taxi dient im Allgemeinen dazu, sich von einer Stadt in die andere fahren zu lassen.

Die Fahrpreise können je nach Taxifahrer leicht variieren und sind in einem gewissen Rahmen auch verhandelbar. Für eine Taxifahrt mit einer Fahrstrecke von 160 km werden in der Regel zwischen 50 und 60 US Dollar verlangt.

Wie ist die Verpflegung in Kambodscha?

Das klassische Grundnahrungsmittel in Kambodscha ist Reis, der in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich ist. Es gibt aber auch Kartoffeln, Nudeln und Brot. Besonders verbreitet ist Baguette-Brot, ein Erbe aus der französischen Kolonialzeit. Dunkles Brot wird nur von ausländischen Bäckereien angeboten und hat seinen Preis.

Die kambodschanische Küche bietet viel Gegrilltes (Schwein, Huhn, Rind, Fisch und Meeresfrüchte), aber auch Curries, Suppen und Eintöpfe sowie eingelegte Gemüse.

In den meisten Städten, in denen auch Ausländer ansässig sind, befinden sich überall kleinere und größere Supermärkte, in denen man eine Vielzahl westlicher Lebensmittel kaufen kann genauso wie man an diesen Orten internationale Restaurants von der Pizzeria über Steak Häuser bis hin zur Sushi-Bar.

Was kann man in Kambodscha frühstücken?

Ein sehr beliebtes Frühstück in Kambodscha ist Schweinefleisch und Reis (Bai sach chrouk). Dabei handelt es sich um dünn geschnittenes Schweinefleisch, welches in Palmzucker und Fischsauce mariniert und dann langsam über warmen Kohlen gegrillt wird. Das Grillen verleiht dem Fleisch eine rauchige Süße. Serviert wird das Schweinfleisch mit weißem Reis und einer Portion frisch eingelegter Gurken und Rettich mit viel Ingwer. Zu diesem klassischen kambodschanischen Frühstück wird oft eine Schale Hühnerbrühe mit Frühlingszwiebeln und Röstzwiebeln gereicht.

Auch die klassische asiatische Nudelsuppe ist ein typisches Frühstücksgericht in Kambodscha. Die Suppe besteht aus einer würzigen Brühe aus ausgekochten Schweineknochen, die meist mit Schweinefleisch oder Rindfleisch, Fischbällchen und gebratenem Knoblauch serviert wird.

Was sollte man unbedingt in Kambodscha essen?

Das Essen in Kambodscha nimmt einen hohen Stellenwert ein. Nachfolgende zwei Gerichte sollten Sie unbedingt einmal essen sollten:

  • Amok – Fisch-Curry, das mit Kokosnussmilch und einer speziellen Gewürz-/Kräuterpaste (Kroeung) zubereitet wird.
  • Lok Lak – ein würziges Rindfleischgericht mit Pfeffersoße, serviert auf Kopfsalat, Tomaten und rohen Zwiebeln.

Neben diesen beiden traditionellen Gerichten bietet die kambodschanische Küche natürlich noch viele weitere Gaumenfreuden, die man unbedingt probieren sollte.

Welche Möglichkeiten hat man für eine Langzeitmiete in Kambodscha?

Wohnungen und Häuser für eine Langzeitmiete in Kambodscha lassen sich problemlos finden. Entweder schaut man sich direkt vor Ort um, wo zu vermietende Objekte meist mit einem „For Rent“ Schild gekennzeichnet sind. Eine weitere Möglichkeit ist ist die Beauftragung  ortsansässiger Makler oder ein Blick in entsprechende „Kambodscha-Gruppen“ auf Facebook.

Hat man ein passendes Mietobjekt gefunden, kann man mit dem Vermieter einen Mietvertrag abschließen. Falls das Haus oder die Wohnung möbliert ist, wird in den meisten Fällen eine Mietkaution von 2 bis 3 Monatsmieten verlangt.

Wie lange darf man in Kambodscha bleiben?

Für den Aufenthalt in Kambodscha sind Visa für die Zeiträume 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate und 12 Monate erhältlich.

Wie ist das Gesundheitswesen in Kambodscha?

Aufgrund des Mangels an qualifizierten Ärzten ist das Gesundheitssystem in Kambodscha als unzureichend zu bezeichnen. Für Personen mit ernsthaften Erkrankungen ist von einer Auswanderung nach Kambodscha abzuraten.

Es gibt zwar im ganzen Land kleine staatliche Kliniken und Krankenstationen. Jedoch bieten diese nur eine sehr eingeschränkte medizinische Versorgung an. Selbiges gilt für private Arztpraxen. In größeren Städten Kambodschas findet man moderne private Krankenhäuser, welche allerdings sehr teuer sind. Aber auch diese können nur bis zu einem gewissen Grad medizinische Leistungen anbieten.

Es gibt in Kambodscha keine Rezeptpflicht in Apotheken. Die Medikamente werden nach Ermessen des Apothekers ohne Beipackzettel ausgegeben.

Wie sieht es in Kambodscha mit Internet, WLAN und Coworking Spaces aus?

Internet ist landesweit sehr gut ausgebaut und preiswert, sowohl stationär (Anbindung über Glasfaser mit bis zu 200 MBit) sowie mobil mit annähernd flächendeckendem LTE/4 G Netz.

Wie ist die Situation bezüglich Corona in Kambodscha?

(Stand 14. September 2022)

Was die Corona-Pandemie angeht, ist die Lage sehr entspannt. Kambodscha ist weltweit eines der wenigen Länder, welches die Pandemie relativ schnell in den Griff bekommen hat. Nahezu die gesamte Bevölkerung hat sich mindestens zweimal impfen lassen, sodass es weder eine Maskenpflicht noch andere Einschränkungen gibt.

Die Lage und die Covid-19 Bestimmungen können sich schnell ändern. Aktuell gilt:

Reisende, die vollständig geimpft sind, benötigen keinen negativen PCR-Test zur Einreise nach Kambodscha.

Ungeimpfte Reisende müssen bei Einreise einen kostenpflichtigen Corona-Schnelltest (5 USD) durchführen lassen. Bei einem negativen Ergebnis dürfen sie einreisen. Bei einem positiven Ergebnis müssen sie sich in Quarantäne begeben, entweder in einer Privatwohnung, falls vorhanden, oder an einem vom kambodschanischen Gesundheitsministerium vorgegebenen Ort.

Quelle: Auswärtiges Amt „Reise- & Sicherheitshinweise Kambodscha“

Was sind die Lebensunterhaltskosten in Kambodscha? – Was kostet eigentlich ein Monat in Kambodscha?

Nachfolgend haben wir für Sie einmal die aktuellen Preise in Supermärkten Kambodschas aufgelistet:

  • Milch (1 Liter) 1,35 EURO
  • Laib frisches Weißbrot (500g) 2,00 EURO
  • Eier (regulär) (10) 1,50 EURO
  • Käse (1kg) 6,00 EURO
  • Wasser (1,5 Liter-Flasche) 0,75 EURO
  • Flasche Wein (Mittelklasse) 9,00 EURO
  • Importiertes Bier (0,33 Liter-Flasche) 1,20 – 2,00 EURO
  • Zigarettenpackung (Marlboro) 1,50 EURO
  • Hähnchenbrust (ohne Haut und ohne Knochen) – (1kg) 3,10 EURO
  • Äpfel (1kg) 3,00 EURO

Preise in Restaurants

  • Mahlzeit in einem billigen Restaurant 3,00 EURO
  • Essen für 2 Personen, mittleres Restaurant, drei-Gänge 10,00 – 400,00 EURO
  • Meal bei Burger King 7,80 bis 31,90 EURO
  • Importiertes Bier (0,33 Liter-Flasche) 1,20 – 2,00 EURO
  • Coca Cola/Pepsi (0,33-Liter-Flasche) 0,50 EURO
  • Wasser (0,33-Liter-Flasche) 0,25 EURO
  • Cappuccino (regulär) 1,00 – 1,50 EURO

Als was kann ich in Kambodscha arbeiten?

Kambodscha ist ein Niedriglohnland (Mindestlohn etwa 200 US Dollar im Monat), sodass Ausländer mit dem Gehalt in herkömmlichen Jobs nicht überleben könnten. Wenn ein Arbeitgeber einen Ausländer beschäftigt, ist er dazu verpflichtet, das Visum und die Arbeitsgenehmigung zu bezahlen. Dies verursacht zusätzliche Kosten.

Es gibt jedoch gibt jedoch im IT-Bereich und im Hotelmanagement auch Job-Angebote für Ausländer,welche sich auf diversen lokalen Job-Börsen im Internet finden lassen.

Wer in Kambodscha arbeiten möchte, muss auf jeden Fall mit einem sogenannten Ordinary-Visa einreisen. Dieses muss vor Ablauf von 30 Tagen Vorort in ein 3, 6 oder 12-monatiges Business-Visa umgewandelt werden.

Wie kann ich mich in Kambodscha selbständig machen?

Für Personen sie sich selbstständig machen wollen, ist es genauso wie für Arbeitssuchende erforderlich, mit einem Ordinary-Visa ins Land einzureisen, um dieses dann in ein Business-Visa umwandeln zu lassen. Zudem ist es erforderlich, bei den zuständigen Behörden eine Geschäftslizenz und eine Arbeitsgenehmigung zu beantragen und sich beim Finanzministerium steuerlich anzumelden. Im Normalfall ist damit alles getan.

Kann man als Rentner in Kambodscha leben?

Ja, man kann in Kambodscha als Rentner leben. Für Personen mit einem Lebensalter von über 55 Jahren gibt es ein sogenanntes Retirement-Visa. Dieses Visum ist 12 Monate gültig ist und kann vor Ablauf immer um ein weiteres Jahr verlängert werden. Ein Rentennachweis ist nicht erforderlich.

Muss man Khmer lernen, wenn man in Kambodscha leben möchte?

Wie in jedem anderen Land auch, ist es immer von Vorteil, wenn man die Landessprache sprechen kann. Da Khmer jedoch nicht einfach zu erlernen ist, sollte man zumindest die englischen Sprache sprechen können.

Welche Steuern & Gebühren muss man in Kambodscha zahlen?

Der Einkommenssteuersatz liegt, je nach Höhe der Einnahmen, bei 0 % bis maximal 20 %. Die kambodschanische Mehrwertsteuer beträgt 10 %.

Wo kann man in Kambodscha wohnen?

Die meisten Ausländer leben in der Hauptstadt Phnom Penh, gefolgt von Siem Reap und Kampot. Aber auch in Städten wie Battambang, Koh Kong und Kep haben sich Ausländer angesiedelt. Der Vorteil all der genannten Orte ist, dass durch den ausländischen Einfluss Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Unterhaltungsbetriebe entstanden sind,. Diese entsprechen weitestgehend den westlichen Bedürfnissen.

Kann ich als Deutscher in Kambodscha ein Haus kaufen?

Ausländern ist es in Kambodscha nicht möglich, Grundstücke und Immobilien im eigenen Namen zu erwerben. Davon ausgenommen sind Eigentumswohnungen in Neubauten ab der 1. Etage.

Was ist das beste Fortbewegungsmittel in Kambodscha?

Zunächst sollte man wissen, dass man sich mit großer Vorsicht in den kambodschanischen Straßenverkehr begeben sollte. Ignoranz gegenüber den Verkehrsregeln sowie Fahren unter Alkoholeinfluss führen täglich zu übermäßig vielen Unfällen, häufig mit tödlichem Ausgang. In ländlichen Gegenden kommen noch schlechte Straßenverhältnisse hinzu.

Die am häufigsten anzutreffenden Fahrzeuge auf Kambodschas Straßen sind kleine Motorräder bis 125 Kubikzentimeter Hubraum. Durch steigenden Wohlstand in den vergangenen Jahren wurden das Motorrad immer mehr durch das Auto verdrängt.

Wie man sich als Ausländer fortbewegen sollte, hängt zum einen davon ab, in welchem Umfang man mobil sein will/muss und zum anderen, wo man wohnt. Nicht zuletzt ist es eine Kostenfrage, da in Kambodscha Autos teurer als in Deutschland sind. Der Grund hierfür sind die hohen Importzölle.

Wer nicht selber Auto fahren will, dem stehen Tuk Tuks zur Verfügung, welche man in Städten und Ortschaften an jeder Ecke finden kann. Daneben gibt es regelmäßige Busverbindungen vn Stadt zu Stadt. Auch ein Bahnnetz ist vorhanden, welches jedoch noch nicht flächendeckend ausgebaut ist.

Ist das Leben in Kambodscha sicher?

Im Vergleich zu Ländern in Südamerika und Afrika kann man Kambodscha als relativ sicheres Land bezeichnen. Wie wahrscheinlich überall auf der Welt,ist die Kriminalität in den Städten größer als auf dem Land. Durch Kambodschaner begangene Straftaten, bei denen westliche Ausländer die Opfer sind, sind fast ausschließlich Diebstahlsdelikte. Körperliche Gewalt gegen Ausländer ist nahezu unbekannt.

Wie ticken kambodschanische Frauen?

Entsprechend der generellen Mentalität von Kambodschanern sind die Frauen freundlich und hilfsbereit. Kambodschanische Frauen aus armen Verhältnissen suchen häufig Kontakt zu ausländischen Männern, weil sie sich dadurch einen Ausweg aus der Armut erhoffen.

Wie funktioniert in Kambodscha Schulbesuch bei Auswanderern mit Kindern?

Gemessen an westlichen Standards bieten die meisten staatlichen Schulen in Kambodscha kein ausreichendes Bildungsprogramm an. Ein weiteres Problem ist, dass der Schulunterricht in der Landessprache Khmer stattfindet. Eine Alternative bieten eine Vielzahl privater englischsprachiger Schulen. Diese privaten Schulen gibt es in unterschiedlicher Qualität. An sehr guten Privatschulen kann die monatliche Schulgebühr bis zu 1.000 US Dollar betragen.

Wie kann man in Kambodscha Bekannte & Freunde finden?

In Kambodscha Einheimische kennenzulernen, ist relativ einfach. Die meisten Kambodschaner sind gegenüber Ausländern sehr offen. Egal ob es der Tuk Tuk Fahrer ist oder die Frau am Marktstand. Jeder ist bemüht, einen Ausländer herzlich willkommen zu heißen. Jedoch sollte man die kambodschanische Freundlichkeit nicht mit Freundschaft verwechseln.

An Orten, wo bereits andere Ausländer leben, ist es relativ einfach Kontakte zu knüpfen. Aufgrund des tropischen Klimas findet ein großer Teil des Lebens im Freien statt. Man trifft sich Cafés, Restaurants oder Bars, um ein Schwätzchen zu halten und auch neue Leute kennenzulernen.

Was sind die größten Fehler, die man beim Auswandern nach Kambodscha machen kann?

Eine Auswanderung ist keine leichte Sache. Aus diesem Grund sollte man auf alle Fälle nicht in ein Land auswandern, ohne es vorher besucht zu haben. Ein mehrwöchiger Kambodscha Urlaub mit einer Rundreise durch das Land wäre auf alle Fälle empfehlenswert. Allerdings sollte man statt einer organisierten Rundreise, dass Land mit einem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf eigen Faust entdecken.

Wer im Homeoffice arbeitet oder als digitaler Nomade tätig ist, sollte versuchen im Auswanderungsland mehrere Monate zu leben. Auf diese Weise kann man Land und Leute besser kennenlernen.

Weiterhin ist es wichtig, bei seinem Auswanderungsziel alle Vorteile und Nachteile klar abzuwägen.

Wer keine Rente bezieht, oder andere regelmäßige Einnahmen hat, der sollte auf jeden Fall genug Geld und einen guten Plan im Gepäck haben. Ohne ausreichende finanzielle Mittel ist der Traum von einem neuen Leben in den Tropen schnell wieder vorbei.

Da bei den Menschen in Deutschland in der Regel ein sehr hohes Anspruchsdenken vorherrscht, sollte man lernen, dieses etwas zu drosseln. Auch der machmal etwas ruppige Umgang mit seinen Mitmenschen ist in Kambodscha fehl am Platz. Kurzum, es ist in jedem Fall vorteilhaft, sich mit der Mentalität der Kambodschaner auseinanderzusetzen und sich dementsprechend zu verhalten.

Persönliches Interview mit Andreas Stoecker

Nachfolgende Fragen haben wir dem Kambodscha-Experten Andreas Stöcker in einem persönliches Interview gestellt:

Warum auswandern? Wann war das und wer/was gab den Ausschlag?

Ich bin 1999 nach Thailand ausgewandert und 2007 von Thailand nach Kambodscha umgezogen. Der Grund meiner Auswanderung war die Flucht aus dem engen deutschen System. Ich wollte raus aus der Leistungsgesellschaft sowie einem auf Materialismus aufgebauten Leben. Dazu kamen noch eine gute Portion Abenteuerlust und der Wunsch nach Selbstbestimmung.

Wie kam Deine Wahl auf Kambodscha?

In Kambodscha herrscht warmes tropisches Klima. Die Menschen sind freundlich, die Lebenshaltungskosten gering und vor allem die Aufenthaltsbedingungen, was Visum und Arbeitsgenehmigung angeht, sind relativ unproblematisch.

Wie waren die Reaktionen der Familie und der Freunde und Bekannten?

Man war überrascht und hat mir viel Glück gewünscht.

Wer half Dir bei den ersten Schritten? (Behörden, vorläufige Wohnung, Telefon, Auto,…)

Einige bereits vor Ort lebende Ausländer und meine thailändische Freundin, die später meine Frau wurde.

Welche Erfahrungen hast Du mit Behörden in Kambodscha gemacht?

Für Personen, die in Kambodscha keine Firma gründen und auch nicht heiraten, beschränkt sich der Kontakt zu Behörden auf ein Minimum. Mein Visum und meine Arbeitsgenehmigung lasse ich über eine Agentur verlängern, sodass ich dafür keine Behörden aufsuchen muss.

Ich den Jahren, als ich Geschäftsführer einer Firma war, blieb es jedoch nicht aus, dass ich auch mit Beamten zu tun bekam. Meine Erfahrungen damit waren unterschiedlicher Natur. Diese waren teils gut, teils weniger gut. Ich habe gelernt, dass in einem Land, in dem Korruption herrscht, eine Zahlung in die Teekasse vieles möglich macht.

Wie ich der Presse entnommen habe, ist dieses Vorgehen allerdings in letzter Zeit immer schwieriger geworden. Mittlerweile wirkt man  immer stärker der Korruption entgegen.

Wie stehst Du heute zu Deiner Auswanderung nach Kambodscha?

Ich habe für mich persönlich alles richtig gemacht und würde es immer wieder so tun.

Wer auch nach Kambodscha auswandern will, dem rate ich,

das Land vorher zu besuchen. So kann man sehen, ob einem die Mentalität der Kambodschaner sowie die örtlichen Gegebenheiten zusagen. Auch die deutsche Mentalität, alles perfekt haben zu wollen und das Leben allzu ernst zu sehen, sollte man zumindest ein Stück weit ablegen.

Kann man sich bezüglich Hilfe und Unterstützung bezüglich einer Auswanderung nach Kambodscha an Dich wenden?

Ja, solange sich die Unterstützung auf das Beantworten auf Fragen beschränkt.

Magst Du Dich unseren Lesern einmal persönlich vorstellen?

Ich wurde 1966 geboren und habe Deutschland, wo ich selbstständig der Finanzdienstleistungsbranche gearbeitet habe, 1999 verlassen. Mein erstes Auswanderungsziel war Thailand. Dort habe ich knapp 9 Jahre lang auf der traumhaften Insel Koh Chang gelebt. In Thailand habe ich meine Frau kennengelernt und mit ihr 2002 einen Sohn bekommen.

Im Jahr 2007 bin ich mit meiner Familie nach Kambodscha umgesiedelt. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich seit 2006 im Bereich Webdesign. In meiner Freizeit treibe ich Sport, meditiere und schaue mir am Abend gerne einen guten Film an. Seit meiner Auswanderung war mein Leben ein einziges großes Abenteuer gewesen, welches ich bis zum heutigen Tag genieße.

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Fazit

Das Königreich Kambodscha ist ein Land, in dem man selbstbestimmt und frei leben kann. Das heißt, man ist weitestgehend frei von Bestimmungen & Verordnungen, welche einem Vorschreiben wie man zu leben hat.

Fotonachweis

Titelbild: (c) Sasin Tipchai

Beitragsbilder: (c) Don Kong

1 Kommentar
  1. Max1977
    Max1977 sagte:

    Hallo liebes Team,

    danke für diesen lesenwerten Beitrag zum Thema Auswandern. Ich spiele auch seit längerem mit dem Gedanken, nach Asien auszuwandern. Dabei war ich hauptsächlich bis jetzt auf Thailand fixiert. Kambodscha als Auswanderungsland hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Vielleicht ist es doch eine Alternative.

    Beste Grüße
    Maximilian

    Antworten

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