Private Krankenversicherung: wann ein Wechsel lohnt

Personen mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) haben gegenüber den gesetzlich krankenversicherten Kassenpatienten mehrere Vorteile. Diese reichen von kürzeren Wartezeiten bis zu umfassenderen Behandlungen. Je nach Wahl des Versicherers, Alter und vereinbarter Leistung, können die Beiträge der privaten Krankenversicherungen erheblich günstiger als bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausfallen. Während sich für Beamte, Selbstständige die private Krankenversicherung finanziell fast immer lohnt, kann ein Wechsel auch für Arbeitnehmer mit einem höheren Einkommen durchaus sinnvoll sein.

Zu dem oft diskutierten Thema „Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung“ hat Torsten Priesemann ein E-Book geschrieben. In diesem Beitrag gibt der erfahrene Finanzexperte Antwort auf die häufigsten Fragen zum Thema private Krankenversicherung (PKV).

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und private Krankenversicherung (PKV) – was sind die Unterschiede?

Es gibt viele Unterschiede zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). Die wichtigsten Punkte haben wir Ihnen nachfolgend einmal aufgelistet:

  1. In der GKV zählt das Umlageverfahren, das heißt der Beitrag berechnet sich nach dem Einkommen, maximiert auf die jährlich neu festgelegte Beitragsbemessungsgrenze.
  2. In der PKV zählt das Äquivalenzprinzip. Das heißt, die versicherte Person wählt ihren individuellen Versicherungsschutz und zahlt dafür eine entsprechende Prämie, unabhängig vom Einkommen.
  3. Der Versicherungsumfang: In der GKV gilt das Wirtschaftlichkeitsgebot. Der Therapieumfang muss ausreichend, zweckmäßig und darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Dies ist der Hauptgrund, warum Privatpatienten besser behandelt werden und schneller einen Arzttermin bekommen.
  4. In der PKV gibt es diese Einschränkung nicht: Hier darf die ärztliche Behandlung frei im Rahmen der ärztlichen Kunst erbracht werden. Dazu gehören auch alternative Heilmethoden durch den Heilpraktiker. Des Weiteren sind Zahnersatzleistungen und Kieferorthopädieleistungen viel umfassender.
  5. In der GKV gilt: Für alle das Gleiche, bis auf geringe Unterschiede in den Satzungsleistungen der Krankenkassen.
  6. In der PKV kann jeder nach seinem Wunsch sich seinen Versicherungsschutz zusammenstellen. Von preisorientiert bis internationalen Versicherungsschutz und Zugang zur High-Tech-Medizin.
  7. Privatversicherte partizipieren viel früher vom medizinischen Fortschritt.
  8. Im Gegensatz zur GKV werden in der PKV umfangreiche Alterungsrückstellungen gebildet (272 Mrd. EUR laut PKV-Verband 2019)
  9. Die GKV hält dagegen im Schnitt eine Mindestreserve von etwas mehr als einer Monatsausgabe vor.
  10. Die PKV erhält keine Steuerzuschüsse, die sich in der GKV auf jährlich fast 14 Mrd. EUR belaufen.
  11. Die GKV leistet mehr in Sachen Prävention. Hier muss die PKV noch nachbessern.

Für wen ist eine private Krankenversicherung sinnvoll?

Wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt und Sie bereit sind Verantwortung für sich und Ihre Familie zu übernehmen, dann ist die private Krankenversicherung sehr zu empfehlen. Mit einer PKV können Sie sich, nach eigenen Wünschen, einen qualitativ hochwertigen Versicherungsschutz leisten. Doch dafür sollten Sie möglichst gesund sein.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) führt die private Krankenversicherung (PKV) bei Ihrer Antragstellung eine Gesundheitsprüfung durch. Eine lange Krankengeschichte oder laufende Behandlungen erschweren Ihnen den Eintritt. Die Folge können Risikozuschläge oder Ablehnungen sein.

Besonders empfehlenswert ist die private Krankenversicherung (PKV) für Beamte. Aufgrund der Beihilfeverordnung bekommen Sie von ihrem Dienstherrn bereits Versicherungsleistungen zwischen 50-70 Prozent gewährt, versorgungsberechtigte Kinder sogar 80%. Lediglich die Differenz zu 100 Prozent sind dann nur noch privat abzusichern. Besser und günstiger geht es nicht.

Private Krankenversicherung – wer kann sich versichern?

Grundsätzlich können sich Arbeiter und Angestellte, die über der Jahresentgeltgrenze (62.550 EUR im Jahr 2020) verdienen, in der privaten Karnkenversicherung (PKV) versichern. Auch für Selbständige, Freiberufler, Beamte, Richter, Soldaten und Geistliche steht die PKV offen.

Welches Einkommen zählt zur Versicherungspflichtgrenze bei der privaten Krankenversicherung?

Neben dem Gehalt zählen auch regelmäßig wiederkehrende Leistungen wie Zulagen, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld zum Einkommen. Bezahlte Überstunden gehören aber nicht dazu.

Wer nicht in die PKV darf, kann über Zusatzversicherungen den Versicherungsschutz aufbessern. Das betrifft die:

  • ambulante Behandlung (erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Heilpraktikerbehandlung, Zuzahlungen zu Heilmitteln, Hilfsmitteln und Medikamenten, Sehhilfen
  • die stationäre Behandlung (Wahlleistungen wie Chefarzt, Einbettzimmer, Privatkliniken)
  • und die Zahnbehandlung und Zahnersatz (Inlays, Onlays, Keramikverblendungen, Implantate, professionelle Zahnreinigung, Kunststofffüllungen
  • Kieferorthopädie (auch für Erwachsene oder Kinder ohne Leistungen der GKV)
  • Auslandsversicherungsschutz für Reisen
  • und ein entsprechendes Krankentagegeld, um die Lücke zwischen Krankengeld und letztem Netto zu schließen.

Was ist der Unterschied zwischen der Beitragsbemessungsgrenze und der Versicherungspflichtgrenze?

Im Gegensatz zur Jahresentgeltgrenze gibt die Beitragsbemessungsgrenze den Betrag an, bis zu welchem Einkommen Beiträge an die GKV abgeführt werden müssen. Für das Jahr 2020 liegt diese bei 4.687,50 EUR.

Wer nicht in die PKV darf, kann über Zusatzversicherungen den Versicherungsschutz aufbessern. Das betrifft die:

  • ambulante Behandlung (erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, Heilpraktikerbehandlung, Zuzahlungen zu Heilmitteln, Hilfsmitteln und Medikamenten, Sehhilfen
  • die stationäre Behandlung (Wahlleistungen wie Chefarzt, Einbettzimmer, Privatkliniken)
  • und die Zahnbehandlung und Zahnersatz (Inlays, Onlays, Keramikverblendungen, Implantate, professionelle Zahnreinigung, Kunststofffüllungen
  • Kieferorthopädie (auch für Erwachsene oder Kinder ohne Leistungen der GKV)
  • Auslandsversicherungsschutz für Reisen
  • und ein entsprechendes Krankentagegeld, um die Lücke zwischen Krankengeld und letztem Netto zu schließen.

Welche Vorteile hat eine private Krankenversicherung noch?

Privat Versicherte mit einem hohen Einkommen können sogar Geld sparen:

Der Höchstbeitrag in der GKV liegt im Jahr 2020 bei 735,94 EUR (inklusive Krankengeldanspruch) und durchschnittlichem Zusatzbeitrag. Dazu kommt noch der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung i.H.v. 154,69 (ohne Kinder). Dem gegenüber steht ein Beitrag von 501,95 EUR (im Beispiel 35 Jahre alt, leistungsstarker Vollkostentarif, 800 EUR Selbstbehalt pro Jahr) und 44,18 EUR für die Pflegepflichtversicherung.

Das heißt: 344,50 EUR weniger Beitrag im Monat! Arbeitnehmer teilen sich die Ersparnis mit ihrem Arbeitgeber. Diese kann ggf. auch für ein privat versichertes Kind genutzt werden.

Zwei weitere Vorteile der privaten Krankenversicherung

Nachfolgende zwei Vorteile der PKV wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

  1. Das Krankentagegeld wird zeitlich unbegrenzt gezahlt (in der GKV max. 72 Wochen) und wird nicht über Sozialabgaben gekürzt!
  2. Bei Leistungsfreiheit zahlt die PKV eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung (hier im Beispiel 800 EUR pro Jahr)

Wer zahlt die private Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit?

Arbeitslosengeld-I-Empfänger sind grundsätzlich pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Unter bestimmten Voraussetzungen ist dies allerdings auch versicherungsfrei. Bei einer Versicherungsfreiheit oder nach beantragter Befreiung von der Versicherungspflicht während der Arbeitslosigkeit, zahlt die Bundeagentur für Arbeit die Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV). Diese maximal bis zu der Höhe, die sie auch für einen Pflichtversicherten in der GKV zu zahlen hätte. Die Krankentagegeldversicherung endet in der Regel, sollte dann auf „Ruhend“ gestellt werden, wenn das Ende der Arbeitslosigkeit absehbar ist.

Arbeitslosengel-II-Empfänger unterliegen nicht der Versicherungspflicht. Das Jobcenter zahlt dann den hälftigen Beitrag, der im Basistarif der Privaten Krankenversicherung zu zahlen wäre (in etwa GKV-Höchstbeitrag). Sollte im seltenen Fall darüber hinaus noch Hilfebedürftigkeit aufgrund der eigenen Beitragszahlung bestehen, übernimmt auch diesen Anteil der Träger.

Private Krankenversicherung für Rentner?

Alle Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten im Rentenbezug einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Die Höhe beträgt derzeit 7,3% der Rente, begrenzt auf den maximalen Arbeitgeberzuschuss. Das Krankentagegeld endet mit Eintritt ins Rentenalter.

Auf Betriebsrenten wird im Gegensatz zu Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kein Krankenversicherungsbeitrag erhoben. Seit dem 01.01.2020 gilt hier allerdings ein Freibetrag in Höhe eine 1/20 der monatlichen Bezugsgröße (2020: 159,25 EUR).

In der privaten Pflegepflichtversicherung ergibt sich ein finanzieller Vorteil für verwitwete Rentner, wenn der oder die Verstorbene privat versichert war. Bei Hinterbliebenenrenten wird nämlich unabhängig davon, dass die Person noch lebt, von der Rente der Beitrag zur sozialen Pflegepflichtversicherung abgezogen.

Welche Leistungen brauche ich bei einer privaten Krankenversicherung?

Vom Gesetzgeber ist gefordert, dass Sie mindestens die ambulante und stationäre Behandlung versichern. Der absolute oder relative Selbstbehalt darf dabei im Kalenderjahr den Betrag von 5.000 EUR nicht überschreiten.

Damit Sie als Arbeitnehmer Ihren Arbeitgeberzuschuss erhalten, müssen jedoch auch die Zahnbehandlung und ein Krankentagegeld versichert sein.

Alle Leistungen, wie zum Beispiel:

  • Chefarztbehandlung
  • Zweitbettzimmer oder Einbettzimmer
  • Heilpraktikerleistungen
  • Wegfall der Begrenzung auf die Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ/GOZ)

sind frei wählbare Zusatzleistungen je nach Anbieter.

Wie kann ich von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln?

Jeder, der sich privat versichern darf, kann einen Antrag bei einer privaten Krankenversicherung stellen. Bis auf Ausnahmen gilt eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende. Da in Deutschland niemand ohne Versicherungsschutz sein darf, verbleiben Sie in Ihrer bisherigen Kasse, sollten Sie nicht angenommen werden oder der Folgeversicherungsnachweis nicht fristgerecht bei Ihrer bisherigen Kasse eingereicht werden.

Wie komme ich zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?

Die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist nur in Ausnahmefällen möglich. Angestellte müssen wieder Pflichtversicherte werden, indem ihr Bruttoeinkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 62.550 Euro (Stand: 2020) fällt. Sie dürfen jedoch noch nicht das 55. Lebensjahr vollendet haben und dürfen zuvor bereits 5 Jahre privat versichert gewesen sein.

Kann ich eine private Krankenversicherung auch mit Vorerkrankungen abschließen?

Ob eine Versicherbarkeit vorliegt entscheidet der jeweilige Versicherer bei dem Sie einen Antrag oder eine Voranfrage über einen Vermittler stellen. Dabei sind in der Regel ambulante Behandlungen der letzten 3 Jahre, stationäre Behandlungen der letzten 5 Jahre und psychotherapeutische Behandlungen der letzten 10 Jahre von Bedeutung. Aber auch laufende Behandlungen (hier auch im Zahnbereich), angeratene Behandlungen und akute Beschwerden werden abgefragt.

Die Annahme durch den Versicherer nach Prüfung der Gesundheitsfragen erfolgt entweder ohne Erschwernis oder mit Risikoausgleichbeitrag. Eine Ablehnung ist auch denkbar, sollte das Risiko für ihn zu groß werden.

Kann ich meine Familie in der privaten Krankenversicherung mitversichern?

Jedes Familienmitglied, welches nicht der Versicherungspflicht unterliegt, kann privat versichert werden. Für jede Person ist ein eigener Vertrag oder Tarif möglich mit unterschiedlichen Leistungen. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Versicherung Kinder allein versichert. Die kostenlose Familienversicherung der GKV kennt die PKV nicht. Deshalb müssen Kinder immer gegen Beitrag versichert werden (egal ob in der GKV oder PKV), wenn ein Elternteil über der Jahresentgeltgrenze verdient und privat versichert ist.

Wie lange ist das Kind mit privat versichert?

So lange bis für das Kind eine eigene Versicherungspflicht begründet wird, z.B. durch einen Ausbildungsvertrag. Wird das Elternteil versicherungspflichtig, kann der Vertrag für das Kind ebenfalls beendet werden, aber auch weiter gegen Prämienzahlung laufen.

Für welche Person ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung Pflicht?

Es gibt keine Pflicht zur privaten Krankenversicherung.

Wie funktioniert Abrechnung von Behandlungskosten in der PKV?

Während in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch das Sachleistungsprinzip kein direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Arzt und Patienten entsteht, ist das in der privaten Krankenversicherung (PKV) anders.

In der GKV rechnet der Arzt direkt mit der Krankenkasse ab, welche Vorteile und Nachteile hat.

  • Vorteil: Als Patient haben Sie keinen direkten finanziellen Aufwand.
  • Nachteil: Sie wissen nicht was Ihr Arzt mit der Krankenkasse abrechnet. Als Patient kennen Sie keine genaue Diagnose, wenn Sie nicht explizit nachfragen und sich bei der Kasse erkundigen.

Letzterer Punkt ist übrigens der Grund für den leider nicht selten vorkommenden Abrechnungsbetrug bei der gesetzlichen Krankenversicherung GKV.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) Versicherte schließen einen sogenannten Behandlungsvertrag ab. Deshalb erhalten diese auch die ärztliche Liquidation. Diese Rechnung können Versicherte sowohl bezahlt (nach Vorleistung) oder unbezahlt bei ihrem Versicherer einreichen. Dieser erstattet dann die entstandenen Kosten im Tarifumfang und unter Berücksichtigung eines vereinbarten Selbstbehalts.

  • Vorteil: Sie haben volle Transparenz
  • Nachteil: Sie müssen evtl. in finanzielle Vorleistung gehen

Kann die PKV pleitegehen?

Die privaten Versicherer stehen unter ständiger Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin). Diese soll eine mögliche Schieflage rechtzeitig erkennen und Maßnahmen ergreifen.  Sollte jedoch der höchst unwahrscheinliche Fall einer Insolvenz eintreten, hilft die Auffanggesellschaft Medicator AG die versprochenen Leistungen zu erfüllen. Ihr Träger ist der Verband der Privaten Krankenversicherer e.V.

Wie hoch sind die Beiträge der PKV im Alter?

Eine Gegenfrage: Wie hoch sind die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Alter? Niemand kann Ihnen diese Frage beantworten, da keiner in die Glaskugel schauen kann. Beide Krankenversicherungssysteme unterliegen der Preissteigerung, welche im Schnitt zwischen 3 bis 5 Prozent pro Jahr liegt.

Es gibt jedoch zwei entscheidende Unterschiede:

Die GKV darf aufgrund gesundheitspolitischer Entscheidungen die Leistungen kürzen , um die steigenden Kosten zu senken. Diese Leistungskürzung steht der PKV nicht zur Verfügung. Da Ihnen die private Krankenversicherung (PKV) einen vertraglich garantierten Leistungsumfang bietet, kann sie nur über Beitragsanpassungen der Preissteigerung entgegenwirken.

Des Weiteren bildet die PKV Alterungsrückstellungen zur Limitierung von Beitragsanpassungen im Alter, die GKV kann und darf das nicht. Lediglich in der sozialen Pflegepflichtversicherung ist eine teilweise Kapitalansammlung bis 2030 geplant.

Wenn Sie als Versicherter bereits vor dem 01.01.2009 in der PKV waren, dürfen Sie in den verbandsübergreifenden Standardtarif wechseln. Sollten Sie erst nach dem 01.01.2009 versichert sein, dann steht Ihnen nur der Basistarif offen. Beide Tarife haben ein GKV-ähnliches Leistungsniveau mit Deckelung auf deren Höchstbeitrag. Auf beide Tarife dürfen gebildete Alterungsrückstellung beitragsmindernd angerechnet werden.

Aber auch die Umstellung auf andere Tarife des Versicherers mit geringerem Leistungsniveau können die Prämien senken. Ob das jedoch sinnvoll ist, müssen Sie als Versicherter für sich selbst entscheiden. Der gesetzliche Altersentlastungszuschlag in Höhe von 10 Prozent endet mit dem 60. Lebensjahr. Das Krankentagegeld in der Regel mit Eintritt in den Ruhestand.

Alles Punkte die die Prämien im Alter reduzieren helfen.

Unser Autor Torsten Priesemann ist seit 1990 in der Finanzbranche tätig. Er ist Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) und als Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler registriert. Seine Schwerpunkttätigkeit im Versicherungsbreich liegt in den Themen Gesundheitskosten, Krankenversicherung und Berufsunfähigkeitsabsicherung. Mehr unter www.tpv-finanz.de

2 Kommentare
  1. Mario S.
    Mario S. sagte:

    Gut zu wissen, dass die private Krankenversicherung im Endeffekt unabhängig vom Einkommen ist. Ich möchte von einer gesetzlichen Krankenversicherung zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Dafür werde ich mich demnächst an einen passenden Ansprechpartner für Versicherungen wenden.

    Antworten

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